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Die Johannes-Widmann-Schule umfasst die Schularten Grund- und Werkrealschule. Sie liegt in Maichingen, dem nordwestlichen 12 000 Einwohner großen Ortsteil Sindelfingens. Ein wesentliches Merkmal der Schule mit 610 Schülern ist das aufgebaute Netzwerk mit dem Ortsteil Maichingen, die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in Kultur- und Festbeiträgen. Dazu gehören auch enge, das Schulleben bereichernde Kooperationen mit Betrieben, Sport- und Musikvereinen, den Kirchen und muttersprachlichen Elternvereinen.
Zur Unterstützung der individuellen Entwicklung der Kinder in der G r u n d s c h u l e und zu Beginn der Werkrealschule sind zwei Programme fester Bestandteil des Schulprofils. Eine Gruppe von zehn, nach dem Altensteiger Modell FÜR geschulten Eltern führen dieses Persönlichkeitsstärkungsprogramm in allen Klassen der Stufe 3 und 5 durch. In den Klassenstufen 1 und 2 wird derzeit mit Übertragung auf alle Grundschulstufen das bundesweit bekannte Klasse 2000-Projekt durchgeführt. Es unterstützt die Entwicklung der Kinder in Feldern der Gesundheits-, Ernährungserziehung und Lebensführung. Das Projekt wird von einer außerschulischen Gesundheitsförderin begleitet.
Der Elternbeirat unterstützt und begleitet die Schule in ihrem Entwicklungsprozess, unter anderem wurde das Schulleitbild mit Elternvertretern gemeinsam erarbeitet. Circa zehn Mütter bieten seit mehreren Jahren für Schüler/innen besonders großer Grundschul- klassen in Kleingruppen wöchentliche Übungsstunden an. Der Förderverein Schule aktiv e.V. hat in den vergangenen acht Jahren die Gestaltung des Schulhofes auf der Grundlage der Ergebnisse einer Zukunftswerkstatt aller Benutzergruppen neu konzipiert und mit viel eigener Arbeitsleistung bis zur Vollendung umgesetzt. Eltern und Lehrerkollegium unterstützten die jeweiligen Teilprojekte.
Für die Motivation, Ziel- und Perspektivevorgabe der Kinder und Jugendlichen wird an der W e r k r e a l s c h u l e bereits in Klassenstufe 5 mit der Berufswegeplanung begonnen. Aufbauend über Bewerbungstraining, Praktika, Kompetenzförderung und der vertieften Berufsorientierung kommen die Schüler/innen zur Selbsteinschätzung, erhalten Tipps und Enscheidungshilfen. Letzteres findet als zusätzliches wöchentlich zweistündiges Lernangebot in den 8. Klassen statt. Um persönliche und soziale Fähigkeiten zu fördern, arbeitet die Schule seit 10 Jahren in den Klassenstufen 5 und 6 mit dem LIPSA-Konzept. Die Buchstabenfolge steht für Lern-, Interessen-, Persönlichkeitsfördernde Schülerangebote. In der 8. Klassenstufe nehmen alle Schüler/innen an zehn Nachmittagen an einem Sozialpraktikum mit nachfolgender Auswertung teil. Erwachsene, ehrenamtliche Schulpaten, begleiten ab der 8. Klasse einzelne Jugendliche bei der Ausbildungsplatzsuche. In den Klassen 5 bis 7 unterstützt der Pädagogische Assistent die Unterrichtsarbeit der Lehrkräfte. Die Schulsozialarbeiterin ist Ansprechpartnerin für persönliche Schülerbelange, kann zur Beratung für Einzelfälle von Lehrkräften einbezogen werden und bereichert das Schulleben mit Konfliktlösungsprogrammen und der Organisation des Schülertreffs. Die Schülermitverantwortung, SMV, zeigt ein großes Interesse an der Gestaltung der Schule und des Schullebens. Sie findet auch bei Aktionen die uneingeschränkte Unterstützung des ganzen Lehrerkollegiums.
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